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Tipps zum Rucksack richtig packen

Von Schwesternuhr

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Rucksack richtig packen: Tipps für mehr Tragekomfort


Wenn eine längere Reise oder Wanderung bevorsteht, kommt früher oder später der Punkt, an dem es zu entscheiden gilt, was ins Gepäck gehört. Keine einfache Entscheidung, besonders dann, wenn sämtliches Gepäck in einem Rucksack verstaut werden soll. Die Fragestellung lautet hier nicht nur: Passt alles rein? Es geht auch darum, das Packgewicht möglichst gering zu halten. Ausserdem sollte alles übersichtlich verstaut werden, um nicht ständig irgendwas suchen zu müssen. Nicht nur für den Tragekomfort ist es von entscheidender Bedeutung, wie der Rucksack bepackt wird. Es hilft auch, den vorhandenen Platz optimal zu nutzen. Der weise Spruch: „Gut gepackt ist leicht getragen”, kommt nicht von ungefähr.


Nach welchen Kriterien solltest du den Rucksack auswählen?

Noch vor dem Packen ist es sinnvoll, darüber nachzudenken, welche Art von Rucksack am besten zur geplanten Aktion passt. Denn das Angebot ist gross. Es gibt Rucksäcke für alle Gelegenheiten. Angefangen bei den kleinen Exemplaren  für den Alltag bis hin zu den voluminösen Rucksäcken für Backpacker. Nicht zu vergessen jene Rucksäcke, die als Handgepäck geeignet sind und bei Flügen praktisch und zeitsparend sind. Weit verbreitet sind  Trekkingrucksäcke in unterschiedlichen Ausführungen, da sie für viele Gelegenheiten eine gute Wahl darstellen. Dann gibt es noch die ultraleichten Rucksäcke mit einem minimalen Eigengewicht und Rucksäcke für Frauen und Männer, die den unterschiedlichen Staturen angepasst sind Ein wichtiges Kriterium für die Rucksackwahl ist das Volumen. Probetragen ist auf jeden Fall zu empfehlen. Denn der Rucksack muss zu dir und deinem Rücken passen und du solltest dich damit wohlfühlen. Wichtig für den Komfort sind gut sitzende Gurte und Trageriemen, die sich an deine Körperform anpassen lassen.

Volumen des Rucksacks: Wie viel Stauraum wird benötigt?

Während für Tagestouren, kurze Ausflüge oder Städtetrips in der Regel ein Volumen von bis zu 20 Litern ausreichend ist, erfordern mehrtägige Wandertouren mehr Volumen. Wer gar mehrere Wochen oder Monate unterwegs ist und häufig im Freien übernachtet, hat eine umfangreiche Packliste und benötigt dementsprechend viel Stauraum. Kannst du gar nicht einschätzen, wie viel Volumen du benötigst, kann es sinnvoll sein, dich im Fachhandel beraten zu lassen oder Freunde und Bekannte nach ihren Erfahrungen fragen. Oder du suchst zusammen, was du mitnehmen möchtest, breitest es aus und packst es probehalber in einen vorhandenen oder für diesen Zweck ausgeliehenen Rucksack.


Mehr Tragekomfort durch richtiges Packen

Während die Packweise bei Rucksäcken mit einem geringen Volumen und moderatem Gewicht nicht so eine entscheidende Rolle spielt, sieht das bei einem Volumen von mehr als 30 Litern schon anders aus. Jedes Kilo, das über viele Stunden getragen werden muss, belastet den Rücken und kostet Kraft.


Die wichtigsten Packtipps in Kürze:

  • Leichte, aber voluminöses Gepäck unten im Rucksack (Bodenfach) verstauen.
  • Kleine Dinge, die schnell und häufig zur Hand sein müssen, im Deckelfach unterbringen.
  • Schwere Gepäckstücke nah am Körper tragen.
  • Platzsparend und übersichtlich packen.
  • Gewicht gleichmässig verteilen.
  • Auf ein möglichst niedriges Gesamtgewicht achten.
  • Gepäck auf das Notwendige beschränken.


Auf das Wichtige beschränken, dem Rücken zuliebe

Die Kunst des Packens besteht im Wesentlichen darin, sich auf das Nötigste zu beschränken. Das gilt besonders, wenn das Gepäckstück lange getragen werden soll. Darum lohnt es sich darüber nachzudenken, was beispielsweise auch unterwegs oder am Zielort erhältlich ist. Müssen alle Habseligkeiten für unterwegs im Rucksack Platz finden, dazu Schlafsack, Proviant und vielleicht auch noch Kochgeschirr verstaut werden, kommt eine Menge zusammen. Das erfordert nicht nur viel Stauraum, es kommt auch einiges an Gewicht zusammen. Fachleute empfehlen, ein Tragegewicht von 20 bis 25 Prozent nicht zu überschreiten. Das ist ein Wert, den die meisten gesunde Erwachsenen über einen längeren Zeitraum tragen können, ohne ihre Gesundheit zu gefährden. Ist der Rucksack schwerer, dann bedeutet das eine enorme Belastung für die Wirbelsäule. Was zu Schmerzen im Rücken, Verspannungen und einer überlasteten Muskulatur führen kann.


Tipps zum platzsparenden Packen

Der Rücken profitiert von einem geringen Gewicht des Rucksacks, du profitierst davon, möglichst übersichtlich zu packen. Denn es spart Zeit und Nerven, wenn alles schnell zur Hand ist. Sogenannte Packing Cubes sind gut geeignet, um etwa die Bekleidung oder kleine Gegenstände zu sortieren. In den kleinen Taschen, die in verschiedenen Grössen oder als Sets erhältlich sind, findest du schnell, was du suchst und musst nicht ständig den gesamten Inhalt durchwühlen. Bessere Organisation bedeutet auch, den vorhandenen Platz sinnvoller zu nutzen. Zusätzlich ist es hilfreich, die Häufigkeit des Gebrauchs beim Packen zu berücksichtigen. Alles, was häufig benötigt wird, sollte jederzeit gut erreichbar sein.


Fazit

Den Rucksack richtig packen schützt dich davor, dass es nicht die Last auf Schultern und Rücken ist, die als alles überragende Erinnerung an eine Reise bleibt. Darum zählen die Überlegungen, was alles in den Rucksack muss und wie es darin verstaut wird, zu den wichtigen Reisevorbereitungen. Dadurch bleibt dir mehr Energie, die schönen und beeindruckenden Erlebnisse unterwegs zu geniessen.